Peter Würl: Aberglauben im Allgäu

Der Schriftsteller Peter Würl referiert am 19.10.2018, um 19:30 Uhr, im Gasthof Goldener Hirsch in Obergünzburg über den Aberglauben im Allgäu.

Was ist Aberglauben? Wie lässt er sich vom christlichen Glauben abgrenzen? Wo liegen die geschichtlichen Wurzeln?

Der Aberglauben hat längst unbemerkt unseren Alltag okkupiert. Wie sonst wäre es möglich, dass in unserer, ach so aufgeklärten Zeit viele Hotels den 13. Stock einfach ausfallen lassen, oder für Restaurant, oder Wellnessbereich nutzen.

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Komisch auch, dass zum Beispiel die Lufthansa keine 13. Sitzreihe in ihren Flugzeugen besitzt, achten sie doch mal bei der nächsten Reise darauf.

Im Allgäu ist der Aberglaube lebendiger als in anderen Gegenden. Das Bruchstückhafte, das hier noch von vielen alten Bräuchen erhalten ist, war früher allgemein verbreitet und basiert meist auf uralten Vorstellungen der Kelten, Römer und Alemannen.

Peter Würl referiert über den Aberglauben allgemein und über den Aberglauben im Allgäu im Besonderen. Hier haben sich durch die dünne Besiedelung noch Bräuche erhalten, besonders in der ländlichen Gegend, die woanders längst vergessen sind.

Hier vermischten sich Volksglauben mit den Festen des Kirchenjahres und ich gehe im Vortrag manchen unglaublichen Wurzeln dieser Bräuche nach. Das reicht vom Osterei bis zum Maibaumaufstellen, vom Klausentreiben bis zum Funkenfeuer.

Aber sorgt Euch nicht, wenn Ihr heute mit dem linken Bein zuerst aufgestanden seid, denn schon Konfuzius bemerkt zum Aberglauben:

„Ob es Unglück bringt, wenn Dir eine schwarze Katze über den Weg läuft, hängt alleine davon ab, ob Du ein Mensch bist oder eine Maus!“

Anmeldung bei der VHS Obergünzburg erwünscht Tel. 08372 – 920029

Eintritt: 7€

Veranstaltungsort Peter Würl: Aberglauben im Allgäu: Obergünzburg – Gasthof Goldener Hirsch

Urkirche in Warmisried
(Foto: Peter Würl)
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