11.1.2019 – Stadt Wangen muss Hallen sperren

11.1.2019 Wangen im Allgäu. Wangen im Allgäu erlebt den stärksten Wintereinbruch seit langem. Ist der viele und vor allem schwere Schnee für Autofahrer und Fußgänger eine Last, so stellt er zunehmend auch eine Gefahr dar.

Die Stadt Wangen hat deshalb für einige Hallen im Stadtgebiet aus Sicherheitsgründen die Sperrung angeordnet. Davon betroffen ist ab sofort die Praßbergsporthalle.

Ab heute, Freitag, 11. Januar 2019, sind auch die Alte Sporthalle, die Argensporthalle sowie die Sporthallen in Deuchelried, in Karsee, in Neuravensburg, in Niederwangen und in Primisweiler gesperrt.

Diese Dächer sind nur bis 150 Kilogramm pro Quadratmeter ausgelegt. Vergleichsmessungen ergaben bereits vor zwei Tagen eine Baulast von 110 Kilogramm bei einer Schneehöhe von 39 Zentimetern. Inzwischen liegt der Wert bei 120 Kilogramm bei 63 Zentimetern.

Da diese Werte aber nicht auf dem Dach ermittelt werden können, sondern in der Fläche simuliert werden müssen, müssen sie ohnehin mit der gebotenen Vorsicht betrachtet werden. Weiterer Schnee bzw. Regen dürften zur Verschärfung der Situation beitragen. Witterungsbedingt abgesagt wurde der Neujahrsempfang der Ortschaft Karsee.

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Geöffnet bleiben bis auf Weiteres die Ebnet-Sporthalle, die Lothar-Weiß-Halle, die Berger-Höhe-Sporthalle, die Sporthalle in Leupolz und die Festhalle in Haslach.

Um Gefahren von vornherein abzuwehren, werden die flachen Überdachungen am Schulzentrum im Ebnet von Hand abgeschaufelt und gestützt. Auch die übrigen städtischen Dächer werden verstärkt in den Blick genommen.

Gefahr lauert im Wald

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Äußerst gefährlich ist derzeit auch der Aufenthalt im Wald wegen Schneebruchs. Diese Gefahr dürfte über das Wochenende auch noch zunehmen, wenn die Schneefallgrenze auf ca. 1000 Meter ansteigt und der Regen zusätzlich das Gewicht der Schneelast verstärkt. Deshalb ist es ratsam, in nächster Zeit auf Spaziergänge im Wald ganz zu verzichten. Aus demselben Grund ist derzeit auch der Stadtpark gesperrt. Martin Blum, Leiter des städtischen Bauhofs, sagt: „So eine Schneebruchgefahr habe ich noch nie erlebt.“

Der Winterdienst der Stadt Wangen ist seit Sonntag Tag und Nacht mit 47 eigenen Mitarbeitern und zehn Mitarbeitern von Dienstleistern im Einsatz. Sie alle arbeiten bis ans Limit und tun ihr Bestes, damit der Verkehr rollen kann. 300 Kilometer umfasst das Straßennetz, das mit 22 Großräumern, von denen wiederum zehn mit Streuern ausgerüstet sind, bearbeitet wird. Außerdem sind neun Schmalspurschlepper unterwegs, um unter anderem Fußwege zu räumen.

Fräsen im Einsatz

Seit Montag werden die Schneemassen gefräst und zu den Schneelagerplätzen transportiert. Dazu sind eine große Fräse sowie zwei Kompaktfräsen im Einsatz sowie Lkws nach Bedarf. Gefräst werden kann nur in der Nacht, weil tagsüber der Verkehr dadurch zusätzlich behindert würde. Oberbürgermeister Michael Lang dankte allen Kräften für ihren Einsatz. Insbesondere bezog er die für die Stadt arbeitenden Dienstleister mit ein, die der extreme Wintereinbruch vor verschärfte Aufgaben stelle. Er bat zudem all jene, die sich durch die Fräsgeräusche und den Lärm der Lkws gestört werden um Verständnis.

Die Räum- und Streupläne folgen einem bestimmten Muster. Es werden jene Straßen bevorzugt geräumt, die „verkehrswichtig“ sind. Dazu gehören Bundesstraßen, dann aber auch die vorrangig die Busstrecken. Bei Glätte gilt Steigungen ein besonderes Augenmerk.

Die Stadt weist daraufhin, dass Schnee nicht von Grundstücken auf die Straße gebracht werden darf. Dabei handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit.

Damit der erwarteten milden Witterung vermutlich Tauwetter einsetzen wird, ist es zudem ratsam, die Gullis freizuräumen, damit das Tauwasser abfließen kann.

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