16.2.2016 – Schiesserei in Westerheim-Oberwestheim

17.2.2016 Westerheim/Unterallgäu. Am gestrigen frühen Abend kam es zu mindestens einer Schussabgabe, durch die sich eine Person lebensgefährliche Verletzungen zuzog. Zwischenzeitlich ist der Mann seinen schweren Verletzungen erlegen.

Gestern, gegen 17.45 Uhr, wurde die Polizei über eine Schussabgabe im Ortsteil Oberwestheim informiert, wodurch zwei Personen verletzt wurden. Die Einsatzzentrale der Polizei leitete sofort mit einer Vielzahl von Einsatzkräften eine Fahndung nach dem nicht mehr vor Ort befindlichen Tatverdächtigen ein.

Er konnte kurz nach 19 Uhr von einem Polizeihubschrauber im Bereich eines Bachufers nahe seinem Wohnanwesen lokalisiert, und von Polizeibeamten festgenommen werden. Der 88-Jährige wurde einer ärztlichen Behandlung zugeführt. Bei ihm wurden leichte Verletzungen festgestellt, die er sich nach jetzigem Kenntnisstand ohne Fremdeinwirkung zugefügt hatte. Er führte eine Schusswaffe mit sich, die von den Beamten sichergestellt wurde.

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Durch den Rettungsdienst wurden die beiden weiteren verletzten Personen ins Krankenhaus eingeliefert. Dabei handelte es sich um den 65-jährigen Sohn des Tatverdächtigen, der zwischenzeitlich an der Schwere seiner erlittenen Verletzungen erlegen ist. Dessen 42-jähriger Bekannter aus dem Unterallgäu, bei dem es sich auch um den Mitteiler bei der Polizei handelte, erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kripo Memmingen zum noch unklaren Tathergang und unbekannten Tatmotiv, sowie der verwendeten Schusswaffe gehen derweil weiter. Unter anderem sind die Ermittler mit umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort, dem Hofraum eines Einfamilienhauses, beschäftigt.

(PP Schwaben Süd/West, ce)



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