27.7.2022 – Betrugsmasche Schockanrufe im Raum Kempten

27.7.2022 Kempten (Allgäu). Am 27.07.2022 kam es im Bereich Kempten erneut zu mehreren Betrugsanrufen.

Die Anrufer gaben sich als Verwandte, meist Kinder oder Enkelkinder der Geschädigten aus und gaben an, dass sie aufgrund der Verursachung eines folgeschweren Unfalls Geldmittel benötigen würden.

Im Falle einer Nichtzahlung einer Kaution würden sie in Haft gehen müssen. Hierbei forderten die Betrüger hohe Geldsummen von den Anschlussinhabern.

Andere Anrufer gaben sich als Mitarbeiter von Europol aus und gaben vor, dass die Identität der Anschlussinhaber für eine Straftat genutzt worden wäre und fragten in der Folge Daten ab. Hier wurde bei Nichtangabe ebenfalls mit Inhaftierung gedroht.

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

Bei den Tätergruppierungen handelt es sich um Betrüger, die ihr Gegenüber durch Vorspielen einer Notsituation von Verwandten oder der Aufnahme von Straftaten in einen psychischen Ausnahmezustand zu versetzen versuchen, um sie zur Zahlung, Übergabe von hohen Geldsummen oder Herausgabe von persönlichen Daten zu bewegen.

Im Falle eines solchen Anrufs wird durch die Polizeiinspektion Kempten darauf hingewiesen, misstrauisch gegenüber dem Anrufer zu sein und bei der nächsten Polizeiinspektion Anzeige zu erstatten.

(PI Kempten)