3.2.2016 – Brand in Memmingen

3.2.2016. Wegen Schweißarbeiten im Keller eines Mehrfamilienhauses kam es heute zu einer Brandentwicklung, die zu starkem Rauch führte. Eine Person wurde verletzt.

Kurz nach 11.30 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle über den Brand informiert, der zu einer starken Rauchentwicklung im Treppenhaus des Gebäudes führte. Während sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Anwendung von Atemschutz zur Erkundung in den Heizungskeller des Hauses begaben, wurden die Bewohner des Hauses aufgefordert, in ihrer Wohnung zu bleiben.

Schnell war klar, dass es sich bei dem Schwelbrand nicht um ein unkontrolliertes offenes Feuer handelte, und die Ursache für die Rauchentwicklung demnach schnell abgelöscht war. Durch Polizeibeamte mussten die Zufahrtsstraßen zu dem Haus in der Kleiststraße gesperrt werden, um Einsatzraum für die rund 100 alarmierten Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zu schaffen.

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Dem derzeitigen Ermittlungsstand der Memminger Polizei zur Ursache des Schwelbrandes nach, war zuvor ein 28-Jahre alter Heizungsmonteur mit Schweißarbeiten in dem Heizungsraum beschäftigt. Hierbei kam es zu unkontrolliertem Funkenflug, der Isoliermaterial entzündete.

Der Verursacher, gegen den nun Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen Brandschutzvorschriften eingeleitet wurden, musste mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Es kam zu keinen weiteren Verletzten. Der Sachschaden ist derzeit noch nicht bezifferbar, dürfte aber gering sein.

(PP Schwaben Süd/West, 13.30 Uhr, ce)



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