5,8 Millionen Euro für den Unterallgäuer Straßenbau in 2016

13.1.2016 Landkreis Unterallgäu. Rund 5,8 Millionen Euro sollen in diesem Jahr ins Unterallgäuer Straßennetz investiert werden. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Unterallgäuer Kreis- und Bauausschusses in einer gemeinsamen Sitzung einstimmig aus. 2,1 Millionen Euro will der Landkreis aus eigenen Mitteln aufbringen.

Der Rest soll über Fördergelder gedeckt beziehungsweise von Bund, Bahn oder beteiligten Gemeinden bezahlt werden.

Tiefbauamtsleiter Walter Pleiner stellte vor, welche Straßenbaumaßnahmen in diesem Jahr geplant sind. Ein großes Projekt sei der Ausbau der Ortsdurchfahrt Bedernau und der Kreisstraße MN 8 bis nach der Abzweigung Richtung Baumgärtle. Die Straße soll auf zwei Kilometern erneuert und verbreitert werden. Außerdem ist der Neubau eines 1,3 Kilometer langen Rad- und Gehwegs ab dem Ortsende von Bedernau geplant. Die Gesamtkosten für das Projekt, das 2017 fertiggestellt werden soll, betragen laut Pleiner voraussichtlich 2,2 Millionen Euro.

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Daneben steht 2016 der Ausbau von zwei weiteren Straßen an: Die Kreisstraße MN 3 zwischen Salgen und Mörgen soll auf einer Länge von 1,6 Kilometern erneuert und verbreitert werden. Nord-westlich der Fahrbahn ist zudem ein 2,3 Kilometer langer Geh- und Radweg vorgesehen. Die Arbeiten an dem 1,8 Millionen Euro teuren Vorhaben sollen Pleiner zufolge noch in diesem Jahr fertig werden. Genauso wie der Ausbau der Ortsdurchfahrt Amberg auf einer Länge von 400 Metern für rund 310.000 Euro.

Ein weiteres großes Projekt, das heuer startet, ist die Beseitigung des Bahnübergangs bei Ungerhausen. Wie Pleiner erläuterte, wird die Kreisstraße MN 17 ins Gewerbegebiet verlegt, damit der Bahnübergang 2017 durch eine Unterführung ersetzt werden kann. Für die Baumaßnahme sind Kosten von 4,2 Millionen Euro veranschlagt. Abgeschlossen werden soll sie voraussichtlich 2018.

Außerdem ist 2016 die Instandsetzung der alten Eisenbahnbrücke bei Illerbeuren vorgesehen. Die Arbeiten werden dem Tiefbauamtsleiter zufolge voraussichtlich zwei Jahre dauern und insgesamt rund 2,2 Millionen Euro kosten. Ferner sind heuer Deckenbau- und Brückenmaßnahmen sowie Oberflächenbehandlungen mit Kosten in Höhe von 400.000 Euro geplant.

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