Angehende Landwirt*innen leisten auf Schulgelände der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu Beitrag zur Biodiversität

2.12.2020 Landkreis Ostallgäu. Die Landwirtschaftsschüler*innen haben vor ihrer Schule ein kleines Streuwiesenbiotop geschaffen.

Landwirtschaftsschüler*innen von der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu haben kürzlich ihre Wildblumenwiese vor dem Schulgebäude um sechs Obstbäume alter Sorten ergänzt.

Landsberger Renette, Jakob Fischer, Roter Boskoop, Williams Christ, Große Grüne Reneklode, Mirabelle von Nancy – so heißen die Obstbäume, die einen neuen Platz am Mühlsteig in Marktoberdorf gefunden haben. Die Klasse AG 10b der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu hat gemeinsam mit ihrem Lehrer Josef Herz das Fach Ökologie und Umwelt dazu genutzt, aktiv zur Förderung der Biodiversität beizutragen.

Flächen mit speziellem Saatgut eingesät

Streuobstwiesen sind sehr wertvolle Biotope. Sie bieten einer Vielzahl von Insekten Nahrung und Lebensraum. Das reiche Blütenangebot wird durch die extensive Pflege der Wiese noch unterstützt. Die Schüler*innen säten nach der Pflanzung hierfür extra noch Flächen mit speziellem Saatgut ein.

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Finanziert wurden die Bäume und das Saatgut im Rahmen eines Projekts des Landkreises zur Förderung der Artenvielfalt und Biodiversität an kreiseigenen Liegenschaften.

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„Ich freue mich sehr, dass die Schülerinnen und Schüler mit so einer Freude ans Werk gehen und hier einen aktiven Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt leisten“, sagt Sarah Sagemann von der Unteren Naturschutzbehörde.

Die Schulleiterin Ulrike Devries pflichtet ihr bei:

„Die Ausbildung der Landwirte an der Berufsschule zeigt, dass heute Landwirtschaft Hand in Hand geht mit Landschaftspflege, Erhaltung von alten wertvollen Kulturpflanzen und mit Klimaschutz.“

Wenn die Bäume etwas größer sind, sollen auch noch Nistkästen für Vögel angebracht werden. Nun hoffen alle, dass die Bäume gut anwachsen und bald Früchte tragen, die wiederum von der Hauswirtschaftsklasse verarbeitet werden sollen.

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