„Black Friday“ und Weihnachtseinkauf – Vorsicht bei der Schnäppchenjagd

16.11.2018. In den kommenden Wochen werden sich viele Internethändler mit Preisangeboten unterbieten. Darunter tummeln sich auch Betrüger. Der Verbraucher sollte genau schauen, bei welchem er seine Einkäufe tätigt.

Ein ansprechender Internetauftritt, Schnäppchenpreise und gute Bewertungen ziehen eine Vielzahl von potenziellen Käufern an. Wer dann gedankenlos zuschlägt, läuft Gefahr einem Fakeshop zum Opfer zu fallen. Dies würde bedeuten, Geld im Voraus bezahlt zu haben und keine Ware oder minderwertige Ware zu erhalten.

Wie funktioniert die Masche?

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Aus Sicht der Betrüger einfach: Sie erzeugen falsche Internetshops, nicht selten imitieren sie auch Seiten namhafter Händler. Hierzu richten sie entsprechende Domainnamen ein, die entweder komplett neu sind oder dem von namhaften Internethändlern ähneln. Manchmal kann nur ein Zeichen oder die Domain-Endung der entscheidende Unterschied sein.

Auf dieser Seite stellen die Betrüger einen kompletten Laden nach und gaukeln top Angebote vor, die auch bebildert, beschrieben und bewertet sein können. Damit wollen sie beim Verbraucher die Schnäppchenjagd aus, welche teure Folgen haben kann. Nämlich dann, wenn die gewünschten Artikel in den Warenkorb gelegt werden, und der Kauf durch Bezahlung abgeschlossen wird.

Die Spur zu den Betrügern führt meist nach Asien; dorthin wird auch das Geld übertragen. Eine Strafverfolgung ist in den meisten Fällen nicht möglich, und auch das transferierte Geld bekommen die Betrugsopfer im Normalfall nicht wieder.

Was folgt nach der Bezahlung?

Nichts außer der Abbuchung vom eigenen Konto!

Darüber hinaus kann es passieren, dass der Betrüger die eingegebenen persönlichen Daten für weitere Betrügereien sammelt, benutzt und weiterverkauft. Eventuell legt er unter den erlangten Daten sogar einen neuen Fakeshop an.
Auf jeden Fall erhalten die Opfer nicht die bezahlte Ware, sondern entweder nichts oder eine minderwertige Fälschung des bestellten Gegenstandes.

Für den Betrüger ist das ein lohnendes Geschäft. Denn er erhält für geringen Arbeitsaufwand einen hohen Bargeldbetrag gutgeschrieben. Nicht selten nutzt er für seine Machenschaften einen Finanzagenten, welcher zwar nichts von seinem „Glück“ weiß, eventuell aber strafbar handelt.

Wie erkennt man einen solchen Shop?

Die Ware wird ungewöhnlich günstig angeboten.

Das Impressum ist unvollständig oder auffällig.

„Allgemeine Geschäftsbedingungen“ (AGB) fehlen, sind fehlerhaft oder wurden von fremden Seiten kopiert.

Bereiche der Internetseite (Unterseiten) sind leer oder mit unsinnigen Fülltexten angereichert.

Die Ware ist nur gegen Vorkasse erhältlich.

Sie erhalten keine korrekte Bestellbestätigung.

Sie bekommen ungewöhnliche Bankverbindungen genannt, die eher nach privaten Bankkonten aussehen.

Wie kann man sich davor schützen?

Sind Sie unsicher, nehmen Sie Kontakt zum Betreiber auf.

Recherchieren Sie im Internet nach diesem Shop und seiner Adresse; nutzen Sie Suchmaschinen.

Werden Sie misstrauisch, wenn der Kontakt nur über E-Mail erfolgen kann.

Nutzen Sie den Kauf auf Rechnung!

Werden Gütesiegel angegeben, machen Sie die Gegenprobe beim Siegelausstelle.

Folgen Sie keinen Verlinkungen aus nicht angeforderten Mails (Spammails).

Kaufen Sie bei Händlern, mit denen Sie bereits gute Erfahrungen haben; prüfen die exakte Domain.

Ziehen Sie in Erwägung, den Einzelhandel vor Ort zu nutzen.

Was ist zu tun wenn man Betrugsopfer wurde?

Sollte schon Geld transferiert worden sein, nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrer Bank auf, welche Möglichkeiten zum Rücktransfer bestehen.

Sammeln Sie alle Belege wie Kaufvertrag, Bestellbestätigung, Schriftverkehr und einen Bildschirmabzug des Angebots.

Lassen Sie die vorhandenen Unterlagen von der Verbraucherzentrale prüfen; erstatten Sie persönlich Strafanzeige bei der Polizei.

Sparen Sie sich Ärger und Geld und informieren Sie sich VOR der Bezahlung über den Onlinehändler!

(Foto/Quelle: Polizei)
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