Bürgermeister und Touristiker treffen sich zum Austausch bei der Tourismuskonferenz des Landkreises Lindau

11.11.2017 Lindau (Bodensee). Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Auch in 2016 konnten wieder mehr Gäste im Landkreis Lindau empfangen werden. Sowohl die Zahl der Ankünfte, als auch die Zahl der Übernachtungen entwickelten sich gegenüber 2015 erneut positiv.

Im Jahr 2016 wurden insgesamt rund 2,3 Millionen Übernachtungen generiert, im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Anstieg von 4,3 %. Mit rund 556.000 Ankünften ist sogar ein Plus von 5,2 % zum Vorjahr zu verzeichnen. Auch die in den letzten Jahren eingeführten Themenangebote am Lindauer Bodensee und am Westallgäu haben sich zu einem Besuchermagneten entwickelt.

Auf der achten Tourismuskonferenz des Landkreises Lindau tauschten sich zahlreiche Vertreter aus Politik und Tourismus in der Argenhalle Gestratz über die Entwicklungen im Tourismus sowie über die Tourismussaison 2017 aus und legten für 2018 Projekte am Lindauer Bodensee und im Westallgäu fest.

Lindau Hafen
Lindau Hafen

Im Jahr 2017 verwirklichte und betreute das Regionale Tourismusmanagement des Landkreises Lindau eine Reihe von Projekten. So stand am Lindauer Bodensee der fünfte Genussherbst im Fokus. Im Jubiläumsjahr erfreute sich eine Vielzahl von genussfreudigen Gästen an den insgesamt 26 Veranstaltungen. Im Westallgäu wurden die drei Themenschwerpunkte „Westallgäuer Wasserwege“, „Allgäuer Käsestraße“ und „Kraftquelle Allgäu“ zielgerichtet weiterentwickelt.

Manuela Oswald, Leiterin des Fachbereichs Kreisentwicklung, ist sich sicher: Die umgesetzten Projekte ermöglichen es dem Gast, die Region mit allen Sinnen zu erfahren. „Beim Genussherbst am Lindauer Bodensee und auf der Allgäuer Käsestraße kann der Gast lokale Spezialitäten verköstigen, im Rahmen der „Kraftquelle Allgäu“ bewusste Auszeiten durch Pilger- und Kräuterangebote erleben und auf den Westallgäuer Wasserwegen die Natur genießen“, so Oswald.

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Im kommenden Jahr stehen unter anderem qualitätssteigernde Maßnahmen für die Infrastruktur der Rad- und Wanderwege an. Die schon bestehenden touristischen Angebote sollen außerdem noch stärker über die Sommersaison hinaus ausgeweitet werden. Gleichzeitig möchte der Landkreis das Thema „Digitalisierung im Tourismus“ stärker in den Fokus nehmen. In seinem Gastvortrag stellte Benjamin Buhl, geschäftsführender Gesellschafter der netzvitamine GmbH, klar, dass alles, was digitalisiert werden kann, in Zukunft auch digitalisiert wird. Er ermutigte die Zuhörer dazu, die Chancen der Digitalisierung für den Tourismus zu erkennen und umzusetzen.

Weiterhin wird der Landkreis 2018 die Einführung der „Echt Bodensee Card“ in Wasserburg und Nonnenhorn begleiten und sich an der Entwicklung von touristischen Angeboten rund um die Landesgartenschau 2021 in Lindau beteiligen. Außerdem werden die touristischen Flyer und Broschüren für die kommende Saison überarbeitet und erscheinen künftig in einem neuen Design. „Wir werden uns auch weiterhin darum kümmern, die Vielfalt unserer Region nach außen darzustellen und aufzuzeigen, dass wir als Urlaubsregion für alle Altersgruppen attraktiv sind“ so Tobias Walch, Leiter des Geschäftsbereichs „Soziales und Kreisentwicklung“.

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