Energydrinks: Immer unter Strom

23.2.2016 Landkreis Unterallgäu. Von einer Party zur nächsten; Beim Rockfestival das ganze Wochenende durchfeiern; Bei der LAN-Party hellwach die Nacht durchzocken; Auf dem Fußballplatz alles geben, obwohl man am Abend zuvor viel zu spät ins Bett gegangen ist − es gibt viele Anlässe für den Konsum von sogenannten Energydrinks. „Gerade bei Jugendlichen sind solche Getränke angesagt“, weiß Kreisjugendpflegerin Julia Veitenhansl. Sie rät zu einem maßvollen und verantwortungsvollen Umgang.

250 Milliliter Energydrink enthalten etwa so viel Koffein wie zwei Tassen Kaffee. Sogenannte „Energy Shots“ sind noch höher dosiert. „Der hohe Koffeingehalt kann insbesondere bei empfindlichen Personen und bei übermäßigem Konsum unerwünschte Folgen haben“, sagt die Kreisjugendpflegerin. Unruhe, Herzrasen, Krämpfe, Übelkeit und Durchfall können auftreten.

Weil die Getränke schnelle Energie liefern sollen, enthalten einige Sorten sehr viel Zucker. „Das wiederum fördert Diabetes und Übergewicht“, so Veitenhansl. Die Mischung aus Zucker und Koffein erhöhe zudem das Risiko, Hyperaktivität zu entwickeln.

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Elisabeth Seitz von der Fachstelle für offene Jugendarbeit beim Kreisjugendring Unterallgäu berichtet von Kindern und Jugendlichen, die nach dem Konsum von Energydrinks überdreht und zittrig wirken. „Die Jugendlichen konsumieren diese Getränke und haben oft gleichzeitig zu wenig Bewegung, also kein Ventil, um ihre Energie zu entladen“, sagt sie. Manchmal beobachte sie geradezu suchtähnliches Verhalten: Fühle sich der Konsument unwohl, versuche er das mit noch mehr Energydrinks zu kompensieren.

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Manchen Eltern seien diese Nebenwirkungen nicht bewusst und sie geben sogar Energydrinks zur Brotzeit mit in die Schule. Seitz betont: „Statt verbesserter Konzentrationsfähigkeit tritt oft genau das Gegenteil auf: Nervosität und Unruhe.“

Beliebt bei Jugendlichen, aber riskant sei die Mischung von Energydrinks mit Alkohol, warnt Kreisjugendpflegerin Veitenhansl. Diese Mischung entziehe dem Körper viel Flüssigkeit. Es könne zu Dehydration, im schlimmsten Fall sogar zu Nierenversagen kommen. Außerdem überdecke das Koffein die Wirkung des Alkohols − der Konsument fühlt sich besonders leistungsstark und zum Beispiel noch fahrtüchtig, obwohl er bereits betrunken ist und eine verlangsamte Reaktion aufweist.

Eine gesetzliche Altersgrenze für die Abgabe von Energydrinks und Energy Shots gibt es laut Veitenhansl nicht, obwohl eine Verschärfung des Jugendschutzgesetzes immer wieder im Gespräch ist.

In den Unterallgäuer Jugendzentren seien die anregenden Getränke aber unerwünscht, macht Elisabeth Seitz klar: „Wir versuchen den Jugendlichen Alternativen anzubieten, zum Beispiel in Form von leckeren, alkoholfreien Cocktails.“ Hierzu bietet der Kreisjugendring regelmäßig Kurse zum Cocktails mixen an und verleiht für Veranstaltungen auch seinen Cocktailbar.

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