Fridolin Altweck erhält Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten

12.1.2016 Lindau (Bodensee). Im Rahmen des Wasserburger Neujahrsempfangs hat Landrat Elmar Stegmann Fridolin Altweck das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten überreicht. Gewürdigt wurde das große ehrenamtliche Engagements Altwecks, der nicht nur mit Herz und Seele Heimatpfleger ist, sondern sich mit viel Energie, Herzblut und hohem Sachverstand seit über 30 Jahren in den unterschiedlichsten Bereichen ehrenamtlich einbringt.

Er gilt als Experte in vielen Fragen des Brauchtums und der Heimatgeschichte. Seine Devise: „Nicht jammern und klagen, sondern tun“.

„In all seinen Aktivitäten und Veröffentlichungen spürt man die Liebe und Verbundenheit zu seiner Heimat und dieses Gefühl vermittelt er auch seinen Zuhörern, Lesern und den Besuchern des Museums im Malhaus in Wasserburg“, würdigt Landrat Elmar Stegmann den Geehrten. Außerdem schaffe er es, für jedermann verständlich und nachvollziehbar, auch komplexere Sachthemen aufzubereiten. „Ich freue mich sehr, dass der Ministerpräsident meinem Vorschlag gefolgt ist und ich Ihnen heute diese hohe Auszeichnung überreichen darf“, so Stegmann.

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In den vergangenen drei Jahrzehnten hat Fridolin Altweck, immer unterstützt von seiner Ehefrau Vroni, zahlreiche Ausstellungen initiiert und Exponate aufwendig erstellt oder restauriert. Besonders hervorzuheben sind hier die beiden Dauerausstellungen zu den Schriftstellern Martin Walser und Horst Wolfram Geißler sowie die beiden großen Sonderausstellungen über Wasserburg 1984 und 2009 anlässlich des 1.200- bzw. 1.225-jährigen Bestehens der Gemeinde.

Er hat sich auch nie gescheut, schwierige Themen in Ausstellungen aufzugreifen, wie in der Ausstellung „Kriegszeiten 1914 – 1918 und 1939 – 45“ oder die Ausstellung zur Hexenverfolgung.

Mit viel Nachdruck hat er sich auch für den Erhalt und die archäologische Ausgrabung des Bodendenkmals auf der Wasserburger Halbinsel eingesetzt und sich auch aktiv an den Ausgrabungen beteiligt.

Bekannt ist Fridolin Altweck darüber hinaus für seine Lesungen, teils in Mundart, sowie für seine fundierten Vorträge zu Themen aus den Bereichen Kunstgeschichte, Heimatliteratur, Brauchtum, Tracht und Volkskunst.

Fridolin Altweck hat auch offiziell Verantwortung übernommen und verschiedene Ämter mit Leben erfüllt. So war er viele Jahre im Museum im Malhaus in Wasserburg engagiert – zuerst als Schriftführer des Vereins, dann als Museumsleiter und als erster Vorsitzender. Auch in den Kreisheimattag bringt er sich seit vielen Jahren mit großartigem Einsatz ein. Hier war er sechs Jahre stellvertretender Vorsitzender und von 2005 bis Ende 2015 erster Vorsitzender. Seit vergangenem Jahr ist er auch Ortsheimatpfleger der Gemeinde Wasserburg. Sein ein Amt als Vorsitzender des Kreisheimattages hat er Ende des vergangenen Jahres niedergelegt.

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