Honigbiene, Imagefilme, Kunsteisbahn und Gesundheitsregion Westallgäu

1.2.2016 Lindau (Bodensee). Einstimmig befürworten die anwesenden 39 Mitglieder der LEADER-Gruppe Westallgäu-Bayerischer Bodensee am vergangenen Mittwochabend auf dem Kulturboden im Hutmuseum in Lindenberg die Förderung von vier Projekten.

Der genehmigte Zuschuss beläuft sich auf insgesamt 597.373 Euro EU-Fördermittel. Darunter ein gemeinsames Vorhaben zum Thema Gesundheit, das in Zusammenarbeit mit den Nachbarn aus Vorarlberg umgesetzt werden soll.

In die „Wunderwelt Honigbiene“ entführen soll künftig ein Panorama-Rundwanderweg auf dem Gebiet der Hündle-Bahn in Thalkirchdorf in Oberstaufen, Landkreis Oberallgäu. Auf einer Länge von ca. 3 Kilometern werden Besucher mithilfe von 14 Stationen durch ein ganzes Bienenjahr begleitet und erfahren alles Wissenswerte über die Honigbiene, die als Indikator für eine intakte Natur steht.

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Aber nicht nur Wanderern, Touristen oder Einheimischen soll der Wanderweg mitsamt Medienstation, Bienenspielplatz und Bienenhof offenstehen. „Sehr wichtig in diesem Projekt ist uns das Thema der Imker-Nachwuchsgewinnung“, betont der LAG-Vorsitzende und Landrat Elmar Stegmann. „Die Jungimker sollen an den Lehrvölkern vor Ort sowie im geplanten Schleuderraum und in der Wachsküche arbeiten können.“ Hierfür gibt es eine Nutzungsvereinbarung zwischen der Hündle-Bahn und dem Bezirksverband Imker Lindau-Westallgäu e.V., auf Basis derer die Jungimker unter Begleitung von Fachkundigen die Räumlichkeiten an festgelegten Tagen entgeltfrei nützen können.

Ebenfalls der intakten Natur im weitesten Sinne widmet sich das Projekt „Imagefilme Westallgäu³“, das von der WBF getragen und vom Regionalen Tourismusmanagement im Landkreis Lindau (Bodensee) mit Leben gefüllt werden soll: Das Westallgäu ist bekannt für seine malerische Voralpenlandschaft, für Hügel und Täler und für saftige Wiesen, auf denen das Allgäuer Braunvieh grast. Damit aber hebt sich die Region – gerade innerhalb des Allgäus – kaum von anderen Gegenden ab.

Hervorzuhebende Alleinstellungsmerkmale hingegen sind der immense Gewässerreichtum, die zahlreichen Heumilchsennereien sowie die vielfältigen Angebote zum Thema Entschleunigung, insbesondere zu „Kräutern“ und „Pilgern“. Um diese Alleinstellungsmerkmale weiterzuentwickeln, werden drei Imagefilme zu den Schwerpunktthemen Allgäuer Käsestraße, Westallgäuer Wasserwege und Kraftquelle Allgäu entstehen. Das LEADER-Projekt soll damit zur Profilschärfung der Tourismusdestination beitragen und regionale Produzenten, Gastronomen, Gästeführer und Landwirte beim Dreh einbeziehen.

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Weg von der Natur hin zum Freizeiterlebnis – die Lindenberger Kunsteisbahn gilt als sehr beliebte Sport- und Freizeiteinrichtung im Herzen des Westallgäus. Neben der touristischen Nutzung wird die Anlage intensiv durch den Schul- und Breitensport genutzt. Kurzum: die Kunsteisbahn, die vom Förderverein Kunsteisstadion Lindenberg e.V. betrieben und pro Saison von rund 18.000 Besuchern aufgesucht wird, ist eine wichtige Einrichtung für die Region, die es langfristig sicherzustellen gilt.

Im Rahmen des Projekts soll das Haupteisfeld energetisch verbessert und durch eine Eisstockbahn erweitert werden. Aus Sicht von LEADER steht neben dem Erhalt eines sogenannten daseins- und gesundheitsvorsorgenden Angebots auch die Saisonverlängerung im Vordergrund des mit Fördergeldern bezuschussten Vorhabens. Denn nach der Erneuerung kann die Anlage ganzjährig für Inlinehockey und Inlinekurse und die neue Bahn für den Stocksport nutzbar gemacht werden. Weitere Sommernutzungen sind ebenfalls in Planung.

Eine Zusammenarbeit mit dem Markt Oberstaufen sowie den Vorarlberger Nachbargemeinden Möggers, Eichenberg, Hohenweiler, Hörbranz und Lochau soll im geplanten Gesundheitsprojekt „Transnationale Daseinsvorsorge“ stattfinden. Aufgrund der demographischen Entwicklung und dem Aufkommen umwelt- und arbeitsplatzabhängiger gesundheitlicher Belastungen, die dies- und jenseits der Grenze gleich verlaufen, kommen in naher Zukunft auf die ländliche Region große Herausforderungen im Gesundheits- und Vorsorgebereich zu. Im Rahmen des grenzübergreifenden Projekts sollen innovative Lösungsansätze für die Gewinnung von Fachkräften im Versorgungs- und Präventionsbereich sowie die allgemeine Gesunderhaltung der Arbeitnehmer in der Region gefunden werden.

Seit Beginn der LEADER-Förderperiode 2014-2020 und der ersten Sitzung des Entscheidungsgremiums der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Regionalentwicklung Westallgäu-Bayerischer Bodensee im Mai 2015 wurden bis dato insgesamt elf Projekte mit einem LEADER-Gesamtzuschuss in Höhe von rund 985.000 Euro befürwortet. Darunter befinden sich acht Projekte, die innerhalb des Landkreises Lindau (Bodensee) sowie dem Markt Oberstaufen umgesetzt werden, ein transnationales Projekt mit Vorarlberg sowie zwei allgäuweite Vorhaben.

„Eine Bilanz, die sich sehen lässt. Damit zeigt unsere LEADER-Gruppe Westallgäu-Bayerischer Bodensee auch in der neuen EU-Förderperiode, wie viele Bürgerinnen und Bürger vor Ort die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung nutzen, um Projekte für die eigene Heimat umzusetzen“, so Landrat Stegmann.

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  • Das Crescentiakloster Kaufbeuren, das Kloster der Franziskanerinnen, befindet sich inmitten der Altstadt.
    InhaltCrescentiakloster KaufbeurenDie Klosterkirche:Öffnungszeiten der Klosterkirche:BerggartenÖffnungszeiten:Führungen:KlosterladenAngebot:Öffungszeiten:
    Crescentiakloster Kaufbeuren
    Benannt ist das Kloster nach Anna Höß, der späteren Schwester M. Crescentia, die seit dem Jahr 2001 in der ganzen Kirche als Heilige verehrt wird.
    Das Kloster geht auf eine Gemeinschaft zurück, die im 13. Jahrhundert durch Anna vom Hof […]

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    Hintergrund:
    Erlebnissteg IllerDie […]