Im Unterallgäu werden Fachkräfte weiterhin dringend gesucht

27.7.2021 Landkreis Unterallgäu. Zwei Drittel der Unterallgäuer Unternehmer gaben an, negative Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren. Ein Drittel hingegen ist nicht betroffen oder freut sich sogar über positive Effekte.

Das sind Ergebnisse einer Unternehmerbefragung im Landkreis Unterallgäu, die Josef Rother von der Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung (GEFAK) dem Steuerkreis Wirtschaft des Landkreises Unterallgäu vorgestellt hat.

Dabei zeigte sich: 45 Prozent der befragten Betriebe meldeten während der Pandemie Kurzarbeit an. Als Probleme nannten die Unternehmer zum Beispiel den Ausfall von Aufträgen, die Absage von Veranstaltungen und logistische Engpässe.

Insgesamt ist die Standortzufriedenheit bei den Unterallgäuer Unternehmern hoch. Besonders gut bewerteten die Befragten die gute Verkehrsanbindung und die Nähe zu ihren Hauptkunden.

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Als ein brennendes Thema kristallisierte sich der Fachkräftemangel heraus. Aber auch in den Bereichen Breitbandanbindung und Mobilfunk gibt es laut der Befragung noch Engpässe.

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Über 100 Betriebe gaben zudem an, zusätzlichen Bedarf an Gewerbeflächen zu haben. Mit Blick auf die knappe Ressource Boden empfiehlt die GEFAK hier eine umsichtige Gewerbeflächenentwicklung, die die Potentiale für eine Innenentwicklung ebenso im Blick hat wie die Fortsetzung interkommunaler Projekte.

„Wir haben die Befragung genau zur richtigen Zeit durchgeführt“, kommentierte Landrat Alex Eder die Rücklaufquote. 1200 Betriebe hatte die Wirtschaftsförderung des Landkreises angeschrieben, 35 Prozent davon beteiligten sich.

Laut Rother ist das eine sehr gute Quote, die die Studie sehr aussagekräftig macht. Zudem habe man einen guten Querschnitt über die Branchen erreicht – das produzierende Gewerbe sei etwas überrepräsentiert.

Die Betriebe wurden nicht anonym befragt, was viele Vorteile habe: Zum Beispiel könne man Betriebe, die sich mit ähnlichen Themen befassen, besser vernetzen, so Rother. Zudem könne die Befragung als „Frühwarnsystem“ für die Standortgemeinden fungieren, wenn sich Betriebe zum Beispiel mit dem Gedanken einer Betriebsübergabe, Betriebsverlagerung oder sogar Standortschließung tragen.

Nun soll weiter mit den Ergebnissen der Befragung gearbeitet werden. Es gilt sowohl kurzfristige Maßnahmen umzusetzen als auch längerfristige Projekte und Strategien zu entwickeln.

Als wichtige Handlungsfelder nannte Rother die Themen Fachkräfte, Wohn- und Gewerbeflächen, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.




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