Jahresschlusssitzung des Ausländerbeirates Memmingen

21.12.2017 Memmingen. Bei der Jahresschlusssitzung des Ausländerbeirates im Restaurant „george“ blickte Vorsitzender und Ausländerbeauftragter der Stadt Memmingen, Commendatore Antonino Tortorici, auf ein Jahr mit vielfältigen Aktivitäten zurück. Oberbürgermeister Manfred Schilder dankte dem Gremium für die geleistete Arbeit.

Giovanni D’Aniello wurde aus dem Gremium verabschiedet.

Mit einer Gedenkminute gedachten die Mitglieder des Ausländerbeirates den Verstorbenen Oberbürgermeister Markus Kennerknecht, Bürgermeister Werner Häring und Stadträtin Angela Reusch zu Beginn der Jahresschlusssitzung.

In einem Rückblick ließ Commendatore Antonino Tortorici die einzelnen Aktivitäten, Sitzungen und Veranstaltungen des Jahres 2017 Revue passieren.

„Gleich im Januar feierte Mehmet Yildirim seinen 80. Geburtstag und Bürgermeisterin Margareta Böckh gratulierte, auch im Namen des Altoberbürgermeisters Dr. Ivo Holzinger, unserem Ehrenmitglied zu diesem hohen Fest“, begann Tortorici seine Rückschau. In der Februarsitzung wurde auf die Offene Bürgerwerkstatt der Sozialen Stadt im Memminger Osten zurückgeblickt. Hier habe sich der Ausländerbeirat von Anfang an eingebracht. Vertreter des Beirates nahmen bereits an der Auftaktveranstaltung teil, betonte der Vorsitzende. Bei der Sitzung im Mai berichtete der stellvertretende Vorsitzende Atakan Tufan über die Fachtagung „Stadt.Land.Kreis. Integration!“ und die AGABY-Vollversammlung Anfang April in Erlangen.

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„Am 8. Juli feierten bei strahlendem Sonnenschein ausländische und deutsche Bürgerinnen und Bürger gemeinsam die 40. Ausgabe des internationalen Fests der Kulturen auf dem Westertorplatz“, so Tortorici weiter. Das vom Ausländerbeirat veranstaltete Fest sei auch heuer wieder eines der Highlights der „Meile“, dem Memminger Kulturfestival, gewesen. Das Fest sei das „Aushängeschild“ des Ausländerbeirates. Tortorici dankte den vielen Helferinnen und Helfer des Festes, insbesondere der Moderatorin Melis Polat und den CB-Funkern um Fritz Neu für den Einsatz des Geschirrmobils.

Für seine Mitwirkung im Ausländerbeirat wird Giovanni D’Aniello (Mitte) von Oberbürgermeister Manfred Schilder (links) und Comm. Antonino Tortorici mit einer Urkunde geehrte. D’Aniello zieht zum Jahresende aus Memmingen weg und scheidet daher aus dem Gremium aus. Fotos: Michael Birk/Pressestelle Stadt Memmingen.

Auch in diesem Jahr spendeten die Caterer des Festes einen Geldbetrag für soziale Zwecke. Die 300 Euro wurden dem Förderverein des Klinikums für das Balkonprojekt an der Palliativstation gespendet.

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Die schon traditionelle Stadtführung mit Sabine Rogg stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Bauchweh, Zahnweh, Zipperlein“ und die Mitglieder des Ausländerbeirates tauchten so in die Geschichte der Stadt Memmingen ein. „Ein wertvoller Beitrag zur Integration“, stellte Tortorici fest.

Fester Bestandteil im Jahreskreis sei auch die Teilnahme an der Gedenkstunde zur Reichspogromnacht am 9. November an der Gedenkstätte am Schweizerberg.

Oberbürgermeister Manfred Schilder bedankte sich recht herzlich für das Engagement der Beiratsmitglieder: „Ich sehe Sie alle als Bindeglied zwischen den ausländischen Bürgerinnen und Bürger und der Stadtverwaltung. Gerade in der aktuellen Politischen Lage sei es von besonderer Wichtigkeit, den Menschen unsere Werte zu vermitteln, betonte Schilder in seiner Rede. „Wir müssen unseren Kindern den Frieden erklären, damit sie nie anderen den Krieg erklären“, zitierte der Rathauschef Volker Erhardt.

Für seine aktive Mitwirkung im Ausländerbeirat wurde Giovanni D’Aniello mit einer Urkunde geehrte. D’Aniello zieht zum Jahresende aus Memmingen weg und scheidet daher aus dem Gremium aus.

Den gemütlichen Teil der Jahresschlusssitzung gestalte Juan Moya mit seiner Gitarre.

Der Ausländerbeirat Memmingen ist eine freie, überparteiliche und unabhängige Vereinigung mit der Aufgabe, im Bereich der kreisfreien Stadt Memmingen zur Lösung von Problemen der ausländischen Bevölkerung beizutragen und in engem Zusammenwirken mit allen gesellschaftlichen Kräften die Interessen der ausländischen Arbeitnehmer und ihrer Familien sowie der anerkannten Asylberechtigten und deren anerkannte Familienangehörige zu vertreten.

Der Beirat setzt sich aus 20 Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Nationalitäten wie beispielsweise der Türkei, Italien, Spanien, ‚Griechenland sowie Serbien oder Bosnien zusammen. Ergänzt wird das Gremium durch beratende Mitglieder von Behörden, Einrichtungen und Organisationen wie beispielsweise der Agentur für Arbeit, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Volkshochschule oder des Staatlichen Schulamtes. Zu den beratenden Mitgliedern gehört auch jeweils ein Vertreter/eine Vertreterin der im Stadtrat vertretenen Fraktionen und Ausschussgemeinschaften.

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