Landkreis Unterallgäu rechnet mit Auszeichnung für Klimaschutz

20.7.2017 Landkreis Unterallgäu. Der Strom im Unterallgäu stammt immer mehr aus erneuerbaren Energien, die Elektromobilität im Landkreis kommt voran und es wurden Energieberatungskampagnen für Hausbesitzer ins Leben gerufen:

Das sind laut Martin Sambale vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (Eza) nur einige Beispiele dafür, wie viel sich im Unterallgäu beim Klimaschutz getan hat. Für diese erfolgreiche Arbeit dürfe der Landkreis jetzt mit einer Auszeichnung rechnen, dem European-Energy-Award.

Die Bewerbung um die Auszeichnung war Thema in der Sitzung des Unterallgäuer Kreistags. Wie Klimaschutzmanagerin Andrea Ruprecht erläuterte, beteiligt sich der Landkreis seit zweieinhalb Jahren an dem Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren zum European-Energy-Award. Ziel ist es, Aufschluss darüber zu erhalten, wie die Umsetzung des Kreis-Klimaschutzkonzepts vorankommt. Aus Sicht von Eza, das den Zertifizierungsprozess begleitet, hat die Klimaschutzarbeit des Landkreises den für die Auszeichnung erforderlichen Status erreicht. Dies muss nun allerdings noch von einem externen Auditor geprüft werden.

„Wir stehen jetzt kurz davor, die Früchte unserer Bemühungen um den Klimaschutz zu ernten“, sagte Klimaschutzmanagerin Andrea Ruprecht. „Auch wenn die Klimaschutzarbeit nach der Zertifizierung wichtiger wird denn je.“ Landrat Hans-Joachim Weirather betonte: „Seit wir unser Klimaschutzkonzept im Jahr 2012 beschlossen haben, sind viele Dinge in Bewegung.“ Wird der Kreis mit dem European-Energy-Award ausgezeichnet, kann er sich „Europäische Energie- und Klimaschutzkommune“ nennen.

Kernstück der Zertifizierung ist ein auf Basis des Klimaschutzkonzepts erstelltes energiepolitisches Arbeitsprogramm, das die Fachstelle für Klimaschutz, Eza und das Unterallgäuer Energieteam entwickelt haben. Darin sind alle laufenden und demnächst geplanten Maßnahmen und Projekte zusammengefasst. Der Kreistag gab für das Arbeitsprogramm und damit für die externe Überprüfung grünes Licht.

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Weitere Themen aus dem Kreistag in Kürze

Kreiskliniken bekommen 862.000 Euro für Investitionen: Die Unterallgäuer Kreiskliniken erhalten vom Landkreis einen Zuschuss in Höhe von 862.000 Euro für Investitionen. Das hat der Kreistag beschlossen. Die Kreistagsmitglieder hatten sich bei den Haushaltsberatungen Anfang des Jahres dafür ausgesprochen, den Kreiskliniken heuer wieder insgesamt 2,5 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Nun steht fest, dass die Kreiskliniken davon rund 1,64 Millionen Euro zur Abdeckung des Fehlbetrags 2016 benötigen. Die restliche Summe bekommen sie für Investitionen.

Geld für Sanierung des Bad Wörishofer Schulzentrums: Der Landkreis Unterallgäu hat vom Staat mehr Geld für die Generalsanierung des Schulzentrums Bad Wörishofen bekommen als für dieses Jahr vorgesehen. Wie Kämmerer Sebastian Seefried in der Sitzung des Unterallgäuer Kreistags erläuterte, rechnete der Kreis heuer mit einer staatlichen Zuweisung in Höhe von 320.000 Euro für die Sanierung der sich im Schulzentrum befindenden Außenstelle der staatlichen Berufsschule Mindelheim. Die Regierung von Schwaben habe jedoch 796.000 Euro bewilligt. Damit könne man einen größeren Teil des Kredits zurückzahlen als geplant. Das befürwortete der Kreistag. Schulzentrum und Schülerheim Bad Wörishofen wurden in den vergangenen drei Jahren für insgesamt 12,3 Millionen Euro saniert.

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