Landkreis Unterallgäu treibt Aktionsplan für Menschen mit Behinderung voran

16.2.2016 Landkreis Unterallgäu. Im Unterallgäu soll jeder Mensch, egal ob mit oder ohne Behinderung, in allen Bereichen des Lebens dabei sein können, gleiche Chancen und Möglichkeiten haben.

Deshalb hat der Kreistag im Oktober 2014 den Kommunalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen − kurz: den Aktionsplan für Menschen mit Behinderung. Dieser wird bereits vorangetrieben, ab sofort sogar mit geballter Kraft: Dazu wurde im Landratsamt die Koordinationsstelle Inklusion aufgestockt: Andrea Preissler-Springer unterstützt jetzt Caroline-Maria Gsöllpointner. In Schwaben ist der Landkreis Unterallgäu der erste mit einer Koordinationsstelle Inklusion.

Preissler-Springer ist Sozialpädagogin und hat bereits in vielen Bereichen mit Menschen mit Behinderung gearbeitet. Sie macht deutlich: „Es wird Zeit brauchen, Inklusion zu verwirklichen. Inklusion muss von unten wachsen.“ Ihre Kollegin Gsöllpointner ergänzt, der nächste Schritt sei, das Thema in die Gemeinden zu tragen. „Wir wollen mehr Begeisterung für das Amt der Behindertenbeauftragten wecken.“ Die Behindertenbeauftragten in den Gemeinden seien ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Landratsamt und den Bürgern.

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Vernetzung ist ein weiteres Ziel. „Es gibt viele Träger, Selbsthilfegruppen, Vereine und andere Initiativen im Unterallgäu, die Angebote für Menschen mit Behinderung machen. Wir wollen den Austausch untereinander weiter fördern und gemeinsam Angebote weiterentwickeln“, so Gsöllpointner.

Natürlich suchen die Koordinatorinnen Mitstreiter auf allen Ebenen: „Jeder, der sich einbringen möchte, kann sich mit uns in Verbindung setzen.“ Die Koordinationsstelle Inklusion im Landratsamt Unterallgäu ist erreichbar unter Telefon (08261) 995-493 oder -264.

Übrigens: Dem Aktionsplan für Menschen mit Behinderung liegt kein direkter gesetzlicher Auftrag zugrunde. Deshalb ist es eine Besonderheit, wenn ein Landkreis einen solchen Aktionsplan aufstellt. Als Zeichen der Anerkennung für alle, die am Unterallgäuer Aktionsplan mitgewirkt haben, hat Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller kürzlich dem Landkreis Unterallgäu eine Urkunde verliehen.

Alles über den kommunalen Aktionsplan des Landkreises Unterallgäu erfahrt Ihr im Internet unter www.unterallgaeu.de/inklusion

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  • Das Crescentiakloster Kaufbeuren, das Kloster der Franziskanerinnen, befindet sich inmitten der Altstadt.
    InhaltCrescentiakloster KaufbeurenDie Klosterkirche:Öffnungszeiten der Klosterkirche:BerggartenÖffnungszeiten:Führungen:KlosterladenAngebot:Öffungszeiten:
    Crescentiakloster Kaufbeuren
    Benannt ist das Kloster nach Anna Höß, der späteren Schwester M. Crescentia, die seit dem Jahr 2001 in der ganzen Kirche als Heilige verehrt wird.
    Das Kloster geht auf eine Gemeinschaft zurück, die im 13. Jahrhundert durch Anna vom Hof […]

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  • Zwischen Obergünzburg und Ronsberg befindet sich ein besonderer, mystischer Ort: Die Teufelsküche. Zahlreiche, mehr als haushohe, Felsabbrüche mit höhlenähnlichen, begehbaren Spalten, laden zum Staunen und Spielen ein. Die Teufelsküche zählt zu einem der schönsten Geotope in Bayern (Nummer 43).
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  • Zahlreiche, riesige, Kiesbänke laden im Tiroler Lechtal bei Weißenbach zum Sonnen, Baden und Picknicken ein. Unser auswärtiger Ausflugstipp.
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    Parken kann man am Sportplatz in Krugzell. Vom Parkplatz führt ein „Pfad“ am Sportplatz entlang zum Illerweg.
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  • Wo früher, bis 2001, eine Fähre die Gemeinden Dietmannsried und Altusried verband, sorgt seit 2007 die Iller-Hängebrücke zwischen Fischers und Pfosen für eine barierrefreie Verbindung beider Gemeinden.
    Die Hängebrücke, mit ihrer Spannweite von 84,5 m, ist ein beliebtes Ausflugsziel.
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    Hintergrund:
    Erlebnissteg IllerDie […]

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