Nächster Schritt für Planung „Rosenviertel“ in Memmingen

18.10.2021 Memmingen. Bau-, Planungs- und Umweltausschuss beauftragt Stadt mit Durchführung eines nichtoffenen städtebaulichen Realisierungswettbewerbs.

Ein weiterer Schritt zur neuen Planung des „Rosenviertels“ wurde im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss getan. Um ein attraktives, lebendiges und vielfältiges Innenstadtquartier zu schaffen, wurde die Stadt mit der Durchführung eines nichtoffenen städtebaulichen Realisierungswettbewerbs beauftragt. Den Beschluss hierzu trafen die Mitglieder des Ausschusses in ihrer Oktober-Sitzung mehrheitlich.

Das Wettbewerbsverfahren soll nun in zwei Phasen erfolgen. In Phase eins werden zunächst 20 Büros um ihre Entwürfe gebeten. Neun davon wurden bereits gesetzt, weil es sich um besonders wettbewerbserfahrene und erfolgreiche Planungsbüros auf den Gebieten Städtebau und Architektur handelt.

Die restlichen elf Plätze werden durch qualifizierte Büros besetzt, die sich um eine Teilnahme bewerben. Aus den insgesamt 20 Vorentwürfen werden dann im Rahmen einer aktiven Bürgerbeteiligung in einem öffentlichen Kolloquium die drei besten Entwürfe ausgewählt.

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Die betreffenden Büros werden mit der Ausarbeitung der Entwürfe beauftragt, von denen eine Preisjury den besten kürt. Im Anschluss daran wird es eine Bürgerinformation über das Ergebnis des Wettbewerbs geben. Mit dem Entwurf wird dann in Phase zwei ein Wettbewerbs- und Vergabeverfahren für die künftigen Bauherren gestartet.

Das Rosenviertel im Bereich zwischen Bahnhofstraße, Maximilianstraße, Heidengasse und Kalchstraße stellt einen zentralen Handlungsschwerpunkt innerhalb der Altstadt dar und bildete damit auch einen Schwerpunkt der Vorbereitenden Untersuchungen.

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Nach dem Bürgerentscheid im Mai 2019, der das Bebauungsplanverfahren auf Grundlage des Konzeptes des Investors Ten Brinke stoppte, startete ein neuer Planungsprozess für diesen Bereich.

Im Rahmen eines intensiven Bürgerdialogs, der die Rahmenbedingungen für ein weiteres Wettbewerbsverfahren erarbeiten sollte, gab es eine Onlinebefragung von Oktober bis Dezember 2019. Im November 2019 fand parallel die erste Bürgerwerkstatt in Präsenz statt.

Im weiteren Verlauf folgte im Februar 2020 die 1. Themenwerkstatt, die die Themenschwerpunkte Nutzungsdurchmischung, Einfügen in das Umfeld, Erhalt von Bestandsgebäuden und Gestaltungsvielfalt hervorbrachte. Diese Themen wurden in der 2. Themenwerkstatt, die coronabedingt im Onlineformat erfolgen musste, aufgegriffen und ein jeweiliger Formulierungsvorschlag als Grundlage für die Auslobung zur Abstimmung gestellt.

Drei der insgesamt 13 Themenfelder wurden daraufhin den Vorschlägen und Wünschen der beteiligten Bürgerinnen und Bürger angepasst.

Ende September 2020 beschloss der Stadtrat in seiner Sitzung eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Stadtrats und der Verwaltung sowie aus externen Fachleuten zu gründen.

Die Arbeitsgruppe tagte im Juni und Juli 2021 und formulierte die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung für die Auslobung. Dabei wurden die Wettbewerbsvorgaben für die Nutzung des ca. 12.800 Quadratmeter großen Areals mit den folgenden Punkten festgesetzt: Wohnen (ca. 40 Prozent), zusätzlich Handel (ca. 27 Prozent), Hotel (ca. 27 Prozent) und gastronomische Nutzungen (ca. 6 Prozent).




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