Opel Kaiserslautern erhält Preis für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen

11.12.2014 Kaiserslautern/Rüsselsheim. Hohe Auszeichnung für das Opel-Werk Kaiserslautern:

In Mainz überreichte Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, den rheinland-pfälzischen Landespreis für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen an den kommissarischen Werksleiter Peter Winternheimer.

Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury war die erfolgreiche Integration schwerbehinderter Mitarbeiter in die Fertigungs- und Verwaltungsbereiche am westpfälzischen Opel-Standort. Zuletzt wurden im Rahmen eines neuen Projektes 56 Arbeitsplätze speziell für leistungsgeminderte Mitarbeiter geplant. Die eigens dafür angeschaffte technische Ausrüstung wird derzeit installiert. Dabei handelt es sich beispielsweise um Schweißautomaten sowie Stapler mit besonders ergonomisch gestalteten Sitzen.

Insgesamt sind im Opel-Werk Kaiserslautern derzeit 287 behinderte Mitarbeiter beschäftigt. Sie werden unter anderem in der Karosseriekomponenten-Fertigung, in der Qualitätskontrolle sowie im Warenverteilzentrum eingesetzt.

Peter Winternheimer: „Bei Opel in Kaiserslautern ist uns die Integration schwerbehinderter Mitarbeiter ein großes Anliegen. Darum engagieren wir uns am Standort kontinuierlich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von leistungsgeminderten Kollegen. Der Landespreis ist eine Bestätigung unserer Anstrengungen und gleichzeitig Ansporn, diese Aktivitäten weiter zu intensivieren.“

Das Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro wird das Werk investieren, um behindertengerechte und ergonomisch sinnvolle Arbeitsplätze weiterzuentwickeln und auszugestalten.

Seit 1998 zeichnet das Land Rheinland-Pfalz Unternehmen aus, die schwerbehinderten Menschen in vorbildlicher Weise die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen. Es ist nach 2006 das zweite Mal, dass Opel in Kaiserslautern den Landespreis erhält.


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