Ostallgäuer Energiebilanz: Auf dem Weg, aber noch viel zu tun

22.3.2019 Landkreis Ostallgäu. 43,6 Prozent der im Ostallgäu für Strom und Wärme genutzten Energie stammen aus Erneuerbaren Quellen. Das ist das Ergebnis der neuesten Energiebilanz für den Landkreis Ostallgäu.

Damit liegt das Ostallgäu unter den Allgäuer Landkreisen deutlich auf Platz eins. „Das ist für uns jedoch kein Anlass, sich auszuruhen. Wollen wir unseren Beitrag zur Energiewende und zur Begrenzung des Klimawandels leisten, haben wir noch weiter jede Menge Arbeit vor uns. Besonders bei der Senkung des Gesamt-Energieverbrauchs gibt es noch großes Potenzial“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Beim Strom erreicht der Landkreis einen erneuerbaren Anteil von 95 Prozent (Bundesschnitt: 36,2), bei der Wärme sind es 25,7 Prozent (Bundesschnitt: 13,2). Im Bereich Strom ist das sehr gute Ergebnis neben dem Forggenseekraftwerk auf die überdurchschnittlich hohe Anzahl von Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen zurückzuführen.

Gerade im Strombereich sind aber zwei Besonderheiten zu beachten: Einerseits handelt es sich nur um einen bilanziellen Wert, das heißt, im Sommer wird trotzdem Strom exportiert, im Winter importiert. Andererseits reichen auch 100 Prozent Selbstversorgungsgrad nicht aus, weil größere Städte wie Augsburg, Stuttgart oder München rechnerisch aus dem ländlichen Raum mitversorgt werden müssen. Im Bereich Wärme sind die maßgeblichen Energieträger weiterhin Heizöl und Erdgas.

Der Verbrauch verteilt sich laut Energiebilanz vornehmlich auf die Sektoren Industrie (35 Prozent), Privathaushalte (28 Prozent) und Verkehr (28 Prozent). Aufgrund der starken wirtschaftlichen Entwicklung, höherer Komfortansprüche und steigender Wohnfläche pro Kopf sind der Pro-Kopf-Energieverbrauch und der absolute Verbrauch im Ostallgäu in den vergangenen Jahren gestiegen.

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Fokus auf Informieren und Motivieren

„Weniger Energieverbrauch ist konkreter und gelebter Klimaschutz“, sagt Zinnecker. Das Ziel des Landkreises sei deshalb weiter zu informieren und zu motivieren. Man habe beispielsweise erfolgreiche Förderprogramme zur Energieberatung und zur Gebäudesanierung aufgelegt, die Messe „Bau- und Energietage“ ins Leben gerufen, die Elektroauto-Flotte am Landratsamt ausgebaut und viele weitere kleinere Projekte für den Klimaschutz gestartet, erklärt Zinnecker und sagt weiter „Wir sind beim Strom aus Erneuerbaren Energien schon top, deshalb fokussieren wir uns auf Wärme und Gebäude.“

Und Klimaschutzbeauftragter Fischer ergänzt: „Viele Maßnahmen zur Senkung des Energiebedarfs sind sogar finanziell rentabel und wirken sich positiv auf das Lebensgefühl aus.“

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