Teufelsküche

Zwischen Obergünzburg und Ronsberg befindet sich ein besonderer, mystischer Ort: Die Teufelsküche. Zahlreiche, mehr als haushohe, Felsabbrüche mit höhlenähnlichen, begehbaren Spalten, laden zum Staunen und Spielen ein. Die Teufelsküche zählt zu einem der schönsten Geotope in Bayern (Nummer 43).

Der Schriftsteller Peter Würl kennt die Teufelsküche wie seine Westentasche und hat uns auf eine kleine Expedition mitgenommen…

Gegenüber der Mühle Liebenthann befindet sich der Parkplatz der Teufelsküche, leicht erkennbar an dem Wasserrad:

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Parkplatz Teufelsküche

Parkplatz Teufelsküche

Von hier aus geht es bergauf in den Wald. Der bequeme Waldweg führt rund 1 Kilometer, ca. 15 Minuten, geradewegs in Richtung Teufelsküche.

Teufelsküche

Teufelsküche

Der Anstieg zur Teufelsküche kann schon ein wenig Gänsehaut hervorrufen, eine düstere Stimmung herrscht im Wald…

Teufelsküche

Riesige Felsblöcke in der Teufelsküche

Ein Eldorado für Höhlenforscher und Versteckspiele – die zahlreichen Spalten und Nagelfluh-Felsblöcke. Die Gänsehaut, die sich beim Anstieg bildete, ist weg – das Abenteuer kann beginnen…:

Die erste „Höhle“ lädt zur Erkundung.

„Höhlenforscher“ in der Teufelsküche

Ist nicht gefährlich.

Zahlreiche Spalten wollen erkundet werden…

Gar Schreckliches soll sich in der Teufelsküche zugetragen haben:

Zahlreiche Sagen gibt es über die Teufelsküche…

Riesige Nagelfluh-Felsblöcke allenorts…ein natürlicher Abenteuerspielplatz, inmitten des Günztals.
Der Nagelfluh, entstanden in der Mindelkaltzeit vor 475.000 bis 370.000 Jahren, ist ein Konglomerat und besteht aus Steinen, die durch Kalk miteinander verbunden sind. Mit Ende der letzten Vergletscherung, vor rund 10.000 Jahren, wurden die riesigen Felswände instabil und es kam zu zahlreichen Felsabbrüchen, denen wir heute die Teufelsküche zu verdanken haben.

Teufelsküche

Teufelsküche

Peter Würl weiß in seinem Buch „Wunderliches Allgäu“ sehr viel über die Teufelsküche zu berichten. In seinem Buch finden sich zudem zahlreiche, nicht alltägliche, Ausflugstipps im Allgäu.
Erhältlich ist das Buch auf seiner Homepage http://peter-wuerl.de/

Er kennt in der Teufelsküche jeden Stein und jede Wurzel: Der Schriftsteller Peter Würl

Ein Laune der Natur? Oder hat es doch etwas mit diesem mystischen Ort zu tun?

Mystische Teufelsküche: Ein Ast, der sich oben mit dem Stamm wieder vereint.

Und noch eine begehbare „Höhle“…auch hier gilt: Sie hat einen Eingang und einen Ausgang.

Höhle in der Teufelsküche

Die Felswände der Teufelsküche sind Relikte der letzten Eiszeit, die Felsabbrüche fanden später statt.

Felswand in der Teufelsküche

Nach einem ausgedehnten Spielaufenthalt in der Teufelsküche, hat man sich eine Stärkung verdient – die gibt es in der naheliegenden, bewirtschafteten Schlossmühle Liebenthann.

Schlossmühle Liebenthann

Schlossmühle Liebenthann

Schlossmühle Liebenthann Mühlstein

Schlossmühle Liebenthann Mühlstein

Informationen:

Aufenthaltsdauer: Wer die Teufelsküche nur „einfach“ besichtigen möchte, sollte rund 2 Stunden (inkl. Auf- und Abstieg rechnen). Familien mit Kinder – da können, dank der tollen Spielmöglichkeiten, noch ein paar Stunden dazu kommen…
Parkplätze: Unterhalb der Teufelsküche
Gehzeit zur Teufelsküche: rund 15 Minuten
Einkehrmöglichkeit: Schlossmühle Liebenthann – Straße gegenüber des Parkplatzes zu Fuß folgen (rund 10 Minuten Gehzeit) folgen. In der Mühle und im Biergarten erwarten Euch kleine Brotzeiten, Allgäuer Schmankerl, Eis und mehr.