Unterallgäuer Müllgebühren bleiben voraussichtlich bis 2020 stabil

21.1.2016 Landkreis Unterallgäu. Die Müllgebühren im Unterallgäu bleiben voraussichtlich bis 2020 stabil: Darüber informierte Edgar Putz, Leiter der Abfallwirtschaft des Landkreises, nun die Mitglieder des Umweltausschusses des Unterallgäuer Kreistags.

Wenn sich die Rahmenbedingungen nicht grundlegend ändern, können die Entsorgungsgebühren laut Putz in den kommenden Jahren auf dem derzeit niedrigen Niveau gehalten werden. Die Gebühren wurden zuletzt 2013 angepasst. Sie wurden um bis zu 22 Prozent gesenkt, um eine Rücklage abzubauen.

Putz erläuterte in der Sitzung den Haushaltsansatz der Abfallwirtschaft. Dieser sieht heuer Ausgaben in Höhe von 9,5 Millionen Euro vor. Größter Posten sind mit 4,8 Millionen Euro die Kosten für die Abfallbeseitigung. Darunter fallen zum Beispiel die Kosten für die Verbrennung von Restmüll, die Entsorgung von Problemmüll und die Müllabfuhr.

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Zu den großen Ausgaben gehören daneben die Kosten für die Sammlung von Wertstoffen sowie für die Erfassung und Verwertung von Bio- und Gartenabfällen. Gedeckt werden die Ausgaben laut Putz vor allem über Gebühren, aber zum Beispiel auch durch Erlöse aus dem Verkauf von Wertstoffen.

Der Umweltausschuss sprach sich einstimmig für den von der Abfallwirtschaft vorgelegten Haushaltsansatz aus. Ebenfalls auf einhellige Zustimmung stießen die Haushaltsansätze für den Klimaschutz sowie für Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz. Der Haushalt des Landkreises wird derzeit von den verschiedenen Ausschüssen des Unterallgäuer Kreistags beraten und soll im April verabschiedet werden.

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