Wie Unternehmen Energie und Kosten sparen können

26.1.2017 Landkreis Unterallgäu. Rund die Hälfte der Energie, die im Landkreis verbraucht wird, entfällt laut einer Erhebung auf die Wirtschaft. Dies ist laut Landrat Hans-Joachim Weirather zum einen ein Beleg dafür, dass die Wirtschaft im Unterallgäu stark ist.

Zum anderen lasse sich dort, wo viel Energie verbraucht wird, oft auch viel einsparen. Aus diesem Grund sei das Projekt „Energiezukunft Unternehmen“ ins Leben gerufen worden. Dabei werden Betriebe informiert und beraten.

Martin Sambale vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza) stellte das Projekt „Energiezukunft Unternehmen“ im Umweltausschuss des Unterallgäuer Kreistags vor. Es handelt sich um eine Initiative der Allgäu GmbH mit den Landkreisen und kreisfreien Städten, der Industrie- und Handelskammer Schwaben und der Handwerkskammer für Schwaben. Umgesetzt wird diese von Eza.

Ziel ist es, Betrieben aufzuzeigen, wie sie ihre Energieeffizienz steigern und damit Kosten und Emissionen einsparen können. Die Unternehmen werden dem Eza-Geschäftsführer zufolge über Förderungen und Beratungsangebote informiert. Dazu wurde unter (0831) 9602860 eine Telefonhotline eingerichtet. Außerdem können sich die Unternehmen in eigens gebildeten Netzwerken austauschen.

Daneben ist auch eine Energieberatung vor Ort geplant, wie Sambale sagte. Dabei kommt ein Energieberater zu einem kostenlosen Energiecheck ins Unternehmen. In der Pilotphase werden dafür zunächst Gemeinden ausgewählt. Je nach Größe der Kommune wird die Beratung anschließend allen ortsansässigen Unternehmen oder allen Firmen eines Gewerbegebiets angeboten. Nach der Pilotphase werden die Unternehmensberatungen laut Landrat Weirather auf den gesamten Landkreis ausgedehnt.

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Das Projekt „Energiezukunft Unternehmen“ ist in diesem Jahr einer der Schwerpunkte der Fachstelle für Klimaschutz. Weitere wichtige Projekte sind nach den Worten von Klimaschutzmanagerin Andrea Ruprecht unter anderem eine Kooperationsbörse zur Anpassung an den Klimawandel, eine Ausstellung zum Thema Elektromobilität, ein Energieeffizienzkurs für Bildungseinrichtungen sowie eine Strom- und Wärmebilanz für den Landkreis. Die finanziellen Mittel dafür sind im diesjährigen Haushaltsansatz eingeplant. Diesen begrüßte der Umweltausschuss einstimmig und empfahl dem Kreistag, den Ansatz wie vorgelegt zu bilden.

Info: Bei Fragen gibt Klimaschutzmanagerin Andrea Ruprecht Auskunft unter Telefon (08261) 995-164. Informationen gibt es auch über die Telefonhotline bei Eza unter (0831) 9602860 oder im Internet unter www.energiezukunft-unternehmen.de

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