Zoo Augsburg zieht positive Bilanz 2015

1.2.2016 Augsburg. Nach dem Rekordjahr 2014 kann der Zoo Augsburg auch für 2015 eine positive Bilanz ziehen. Trotz des verregneten Frühjahrs und der extremen Hitze im Sommer kamen über 582.000 Besucher in den Zoo.

Das ist das zweitbeste Ergebnis seit der Eröffnung und für den Dezember konnte sogar ein neuer Besucherrekord verbucht werden. Grund hierfür waren sicherlich die ungewöhnlich milden Temperaturen und die „Zahl doch, was Du willst“-Aktion, bei der die Besucher während der Adventszeit ihren Eintritt selber bestimmen konnten.

Auch die Zooführungen kommen gut an. Mehr als 13.000 Besucher nutzten das breitgefächerte Führungsangebot um mehr über die Tiere, den Zooalltag aber auch Natur- und Artenschutz zu erfahren. Auch immer mehr Schulen und Kindergärten planen einen Zoobesuch in ihren Stundenplan ein. Über 35.000 Kinder und Jugendlichen unternahmen mit ihren Betreuern einen Ausflug in den Zoo. Zusammen mit den begleitenden Rundgängen, den unterrichtsbezogenen Themenführungen und den Unterrichtseinheiten ist der Zoo somit der wichtigste außerschulische Lernort in der Region.

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Da von jedem Eintritt eine gewisse Summe in den Naturschutzfonds fließt konnten dank der guten Besucherzahlen insgesamt 40.000 Euro an verschiedene Freilandprojekte ausgeschüttet werden. Diese Unterstützung geht vom regionalen Reptilienschutz im Stadtwald, über Kroatien (weiße Löffler), bis nach Uganda (Nashörner) und Java (Plumplori). Weitere Informationen zum Naturschutzfonds gibt es unter http://www.zoo-augsburg.de/artenschutz/naturschutzfonds/.

Im Laufe des Jahres gab es wieder zahlreiche Veranstaltungen, die gut angenommen wurden. Egal ob Zoolauf, Dschungelnacht, Kinderfriedensfest oder Adventssingen – für viele Zoobesucher gehören diese Termine bereits fest zum Jahresprogramm.

Ein tierisches Highlight im Jahr 2015 war sicherlich der 60. Geburtstag von Elefantendame Targa, der natürlich groß gefeiert wurde. Sie ist eine der beiden ältesten Elefanten Deutschlands und gehört zu den ältesten Elefanten in menschlicher Obhut weltweit.

„Nicht nur Du brauchst Platz! Zusammen bauen wir ein neues Elefantenhaus!“

In den nächsten Jahren soll die bestehende Elefantenanlage um ein Vielfaches erweitert werden. Eine größere Elefantenherde mit bis zu fünf Tieren soll zukünftig in einer modernen und artgerechten Anlage gehalten werden. Um die Kosten von 8 Millionen Euro stemmen zu können, hat der Zoo Augsburg Ende März die Spendenkampagne „Nicht nur Du brauchst Platz! Zusammen bauen wir ein neues Elefantenhaus!“ ins Leben gerufen. Bis Ende des Jahres kamen bereits über 100.000 Euro zum größten Teil aus Privatspenden für die Elefanten zusammen. Im nächsten Jahr hofft der Zoo nun auf die Bewilligung von EU-Fördergeldern (Entscheidung wird im ersten Quartal 2016 erwartet) und natürlich auch auf die Unterstützung durch Unternehmen.

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Freiwillige Helfer

Mehr als 50 Helfer unterstützen den Zoo ehrenamtlich – bei verschiedenen Aktionen im Zoo, als Aufsichtspersonal in der begehbaren Katta-Anlage sowie als Zoobegleiter bei Führungen und dem Infomobil. „Mein Dank gilt allen Helfern. Ohne Ihre Unterstützung wäre im Zoo vieles nicht machbar.“, so Zoodirektorin Dr. Barbara Jantschke.

Tierbestand

Auch die Inventur im Tierbestand ist inzwischen abgeschlossen. Während die Individuenzahl von 1.240 auf 1.210 Tiere (Stand 31.12.2015) leicht zurückgegangen ist, hat sich die Anzahl der Arten von 240 auf 242 erhöht. Ein besonders schwerer Schritt war die vorläufige Aufgabe der Giraffenhaltung.

Auch mussten im Vogelbestand leider sehr viele Verluste durch Marder und andere Raubtiere verzeichnet werden. Dafür kamen neue Tierarten für die begehbare Vogelvoliere dazu: Wiedehopf, Kiebitz, Nachtreiher, Stelzenläufer, Austernfischer & Co. fanden hier ein neues Zuhause.

Bauvorhaben

Mitte des Jahres wurde begonnen das neueste Projekt des Freundeskreises, eine Biber- und Otteranlage mit einheimischen Fischen zu bauen. Diese wird im ersten Halbjahr 2016 eröffnet. Damit soll ein weiterer Schwerpunkt auf die heimische Tierwelt mit dem Lebensraum Wasser gesetzt werden. Die Natur- und Artenschutzproblematik dieser Tiere soll auf lehrreichen Infotafeln vermittelt werden.

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