Der Klimaschutz im Unterallgäu kommt voran

22.1.2016 Landkreis Unterallgäu. Seit knapp zwei Jahren hat der Landkreis Unterallgäu eine eigene Fachstelle für Klimaschutz. In dieser Zeit wurden laut Klimaschutzmanagerin Andrea Ruprecht zahlreiche Projekte aus dem Klimaschutzkonzept des Landkreises umgesetzt. Welche Maßnahmen 2015 realisiert wurden, erläuterte Ruprecht nun den Mitgliedern des Umweltausschusses des Unterallgäuer Kreistags.

Um die Öffentlichkeit für den Klimaschutz zu sensibilisieren, habe man in verschiedenen Medien über die Thematik informiert, eine Ausstellung zur Energiewende gezeigt und den Internetauftritt der Fachstelle komplett überarbeitet. Viele Bürger hätten zudem von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich bei der Fachstelle für Klimaschutz zu informieren.

Auf die Bedeutung von Bäumen wurde laut Ruprecht auch dieses Jahr mit dem Projekt „Mehr Bäume für den Klimaschutz“ aufmerksam gemacht. Es sei ein voller Erfolg gewesen: „Es wurden 93 Bäume in 29 Gemeinden gepflanzt, die meisten davon Feldahorne, der Baum des Jahres 2015.“ Deshalb sollen die Unterallgäuer Gemeinden auch 2016 wieder einen „Baum des Jahres“ beim Landratsamt bestellen können.

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Um den Nachwuchs für das Thema Klimaschutz und Energiewende zu gewinnen, wurde mit dem Projekt „PrimaKlimaKids“ eine landkreisweite Bildungsinitiative für Kindergärten und Grundschulen gestartet – bislang wurden 30 Kurse durchgeführt, wie Ruprecht berichtete. Außerdem habe man im vergangenen Jahr den Schulwettbewerb „Bewegter Wandertag“ ins Leben gerufen. Dabei sollen Unterallgäuer Schulen prämiert werden, die ein Konzept für einen umweltfreundlichen, regionalausgerichteten Wandertag anbieten.

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Die Konzepte dafür können noch bis Juli 2016 eingereicht werden. Vor kurzem begonnen worden sei ein Projekt, mit dem man Kinderparlamente und Jugendzentren erreichen möchte. Als Abschluss dieses Projektes ist eine Ausstellung im Landratsamt geplant. Um die Bildungsarbeit noch weiter auszubauen, so Ruprecht, suche man derzeit einen ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Den Ausstoß schädlicher Gase reduzieren könnten unter anderem Elektrofahrzeuge. Deswegen habe die Hochschule Kempten den Fuhrpark des Landratsamts auf den Einsatz solcher Fahrzeuge in einer Studie untersucht. Die Ergebnisse sollen demnächst vorliegen, sagte die Klimaschutzmanagerin. Außerdem bemühe man sich zum Beispiel darum, dass im Landkreis vermehrt Ladesäulen für Elektrofahrzeuge aufgestellt werden.

Ferner informiere die Fachstelle nicht nur in der eigenen Verwaltung über den Klimaschutz, sondern auch in den Unterallgäuer Gemeinden. Die Energieteams, die in einigen Kommunen des Landkreises aktiv sind, versuche man zu vernetzen.

Um Aufschluss über den Erfolg der Klimaschutzarbeit im Unterallgäu sowie über weitere notwendige Maßnahmen zu erhalten, nimmt der Landkreis laut Ruprecht seit Mai 2015 am Qualitätsmanagement und Zertifizierungsverfahren „European Energy Award“ teil. Eine erste Analyse im Rahmen der Teilnahme habe gezeigt, dass der Kreis „auf dem richtigen Weg ist“, sagte Ruprecht.

    Ausflugsziele im Allgäu:
  • KlosterCrescentiakloster Kaufbeuren
  • Das Crescentiakloster Kaufbeuren, das Kloster der Franziskanerinnen, befindet sich inmitten der Altstadt.
    InhaltCrescentiakloster KaufbeurenDie Klosterkirche:Öffnungszeiten der Klosterkirche:BerggartenÖffnungszeiten:Führungen:KlosterladenAngebot:Öffungszeiten:
    Crescentiakloster Kaufbeuren
    Benannt ist das Kloster nach Anna Höß, der späteren Schwester M. Crescentia, die seit dem Jahr 2001 in der ganzen Kirche als Heilige verehrt wird.
    Das Kloster geht auf eine Gemeinschaft zurück, die im 13. Jahrhundert durch Anna vom Hof […]

  • Teufelsküche
  • Zwischen Obergünzburg und Ronsberg befindet sich ein besonderer, mystischer Ort: Die Teufelsküche. Zahlreiche, mehr als haushohe, Felsabbrüche mit höhlenähnlichen, begehbaren Spalten, laden zum Staunen und Spielen ein. Die Teufelsküche zählt zu einem der schönsten Geotope in Bayern (Nummer 43).
    Der Schriftsteller Peter Würl kennt die Teufelsküche wie seine Westentasche und hat uns auf eine kleine Expedition […]

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  • Zahlreiche, riesige, Kiesbänke laden im Tiroler Lechtal bei Weißenbach zum Sonnen, Baden und Picknicken ein. Unser auswärtiger Ausflugstipp.
    Selbst an heißen Sommertagen habt Ihr dort die Chance eine der kilometerlangen Kiesbänke für Euch alleine zu haben. Im Herbst lassen sich am Lech die letzten Sonnenstrahlen intensiv einfangen…
    In den zahlreichen Seitenarmen des Lechs haben Kinder im seichten […]

  • Iller Kiesbank KrugzellIller-Kiesbank Krugzell
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    Parken kann man am Sportplatz in Krugzell. Vom Parkplatz führt ein „Pfad“ am Sportplatz entlang zum Illerweg.
    Der Untergrund der Krugzeller Kiesbank ist recht steinig, eine Decke solltet Ihr als Sitzunterlage nicht vergessen…
    Übernachten ist dort […]

  • Iller-Hängebrücke PanoramaIller-Hängebrücke zwischen Fischers und Pfosen
  • Wo früher, bis 2001, eine Fähre die Gemeinden Dietmannsried und Altusried verband, sorgt seit 2007 die Iller-Hängebrücke zwischen Fischers und Pfosen für eine barierrefreie Verbindung beider Gemeinden.
    Die Hängebrücke, mit ihrer Spannweite von 84,5 m, ist ein beliebtes Ausflugsziel.
    Wandertipp: Ab Ortsmitte Altusried – Burgruine Kalden – Illerdurchbruch – Iller-Hängebrücke und zurück (Dauer ca. 2,5 Stunden)
    Hintergrund:
    Erlebnissteg IllerDie […]

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