Sozialminister Manfred Lucha lobt Vernetzung in der Neuen Spinnerei in Wangen

27.9.2020 Wangen im Allgäu. Sozialminister Manfred Lucha, Landtagsabgeordnete Petra Krebs und fast die komplette GOL-Fraktion des Gemeinderats haben sich gemeinsam mit Vertretern dreier sozialer Einrichtungen von Bauherr Wolfgang Forster, Architekt Philipp Grath und Projektleiterin Anna Rude durch die Neue Spinnerei führen lassen.

Dabei wurde deutlich: Künftig werden dort mindestens zwei, wenn nicht drei sozial tätige Unternehmen Platz finden.

Bereits in trockenen Tüchern ist der Einzug des Kreisverbands des Deutschen Roten Kreuzes in der Neuen Spinnerei. Der Standort wird von Isny nach Wangen verlagert. Neben der Geschäftsstelle wird dort unter anderem ein Schulungsraum unterhalten, der für Erste Hilfe-Kurse genutzt werden soll.

Ebenfalls bereits sicher ist der Einzug der Bruderhaus Diakonie, die derzeit noch auf dem Atzenberg eine Bleibe hat, sich jedoch nach einer Alternative umsehen musste, wie es hieß.

Mit dem neuen Standort werde auch die Hoffnung verknüpft, eventuell Praktikumsplätze in den Firmen in der ERBA für die Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf zu bekommen, die in der eigenen Werkstatt arbeiten. Die Zahl der Arbeitsplätze in dieser Werkstatt soll von 40 auf 50 erhöht werden.

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Noch nicht unterschrieben ist der Mietvertrag mit der Stiftung Liebenau. Sie möchte, wenn alle Hindernisse in Gesprächen mit dem Landkreis Ravensburg ausgeräumt sind, Angebote für Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf im Bereich Kunst, Kreativität und Kultur schaffen.

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Die Verantwortlichen sind nach eigenen Worten „sehr zuversichtlich“, dass im Oktober grünes Licht gegeben werden kann.

Sozialminister Lucha zeigte sich sehr angetan von der Entwicklung und lobte ausdrücklich die angestrebte Kooperation zwischen den einzelnen Trägern sozialer Einrichtungen. Es zeichne sich eine Kooperation von sozialem Gedanken und Blaulichtfamilie ab, sagte Lucha.

Die ERBA und die Neue Spinnerei seien Leuchtturmprojekte, weshalb es auch Mittel der Städtebauförderung gebe. Lucha stellte seine Unterstützung in Aussicht, wenn sich Wangen für Weiteres bewerbe.

Wolfgang Forster nahm die Glückwünsche des Ministers gern entgegen. Er sagte, das Gebäude stehe nicht für sich allein, sondern funktioniere nur mit all den Dingen, die drum herum geschehen – von der geplanten Landesgartenschau bis hin zu den Firmen, die auf dem Areal Platz finden werden.

Im Erdgeschoss der Neuen Spinnerei seine auch 500 Quadratmeter für eine Gastronomie reserviert, sagte Forster.

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